Nach vielen Wochenenden durcharbeiten haben wir uns vor kurzem mal wieder ‘freigenommen’ und sind mit Freunden das wundervolle Augustwetter geniessen gefahren.
Unser Ausflug hat uns an die Ostkueste verschlagen – um genau zu sein ging es nach Castlepoint. Ca 2 1/2 – 3 Stundn Autofahrt von Wellington und schon ist man wieder an einem weiteren wunderschoenen Ort direkt am Pazifik.
Nur der kuehle Ostwind und eine Nachttemperatur von ca 2 Grad haben uns daran erinnert, das es eigentlich noch mitten im Winter ist.
Ein sehr schoener und erholsamer Ausflug.
Friends invited us to join them on a camping trip for a weekend. And after many busy weekends we decided to do just that – spend 2 days away from work and computer to enjoy the wonderful August weather.
Our trip let us to the east coast – we visited Castlepoint. Castlepoint is a beautiful spot located directly at the pacific ocean about 2 1/2-3 hours from Wellington.
Only the cold easterlies and a night time temperature of 2 degrees reminded us that it’s still winter on this side of the world.
It was a wonderful and relaxing weekend.
Es ist nicht mehr zu leugnen, es is Winter in Neuseeland. Auf den Bergen liegt Schnee, Gasheizung und Dehuminifier (Luftentfaeuchter) laufen auf Hochtouren und die Kombination Winterdecke+Fleecedecke haelt einen Nachts warm (Weichlinge verwenden hier auch gerne Heizdecken :) )
Und was in Deutschland fuer meistens eher waermeres Wetter sorgt, kommt hier direkt von da wo’s kalt is und laesst uns die dicken Pullis raussuchen: der Suedwind! Der hat an den letzten zwei Wochenenden doch ganz schoen kraeftig geblasen. Wir hatten Sturmboeen von bis zu 140 kmh hier um Wellington rum. Der Wind hat dann auch dafuer gesorgt, dass sich das Meer so richtig aufgebauscht hat und Wellen in Hoehe von 4-5 Metern auf die Ufer zurasten – was natuerlich zu ueberspuelten Strassen und wahrscheinlich dem einen oder anderen nassen Keller gefuehrt hat – moment….nicht Keller sondern Garagen – Keller gibt’s so gut wie nicht. Aber der gemeine Wellingtonier laesst sich davon nich abschrecken und faehrt extra ans Meer um sich das Naturschauspiel anzugucken oder sich gar mit seinem Surfbrett in die Wellen zu stuerzen.
Auch wir haben uns raus gewagt. Und es war teilweise nicht einfach gegen den Wind vorwaerts zu kommen – nach Hause mit Rueckenwind war es dann um so einfacher :)
Hier drei kleine Bildchen, die wir vom Meer vor der Haustuer gemacht haben:



PS: Notiz an mich: auf zum Reisebuero, Kurztrip auf eine tropische Insel buchen!
Is schon ne Weile her seit meinem letzten Eintrag, ich weiss. In der zwischenzeit is einiges los gewesen bei uns daheim. Wir hatten den ganzen Sommer ueber Besuch von vielen verschiedenen Leuten und hatten eine tolle Zeit.
Jetzt kehrt langsam Ruhe ein – aber nur langsam :)
Viel unterwegs waren wir nicht, wir haben die Leute eben zu uns kommen lassen :).
Aber ein Wochenende haben wir doch ‘on the road’ – oder besser auf Schienen, auf dem Wasser und in der Luft verbracht :)
Ein Wochenende im Februar sind wir mit Christina auf die Faehre Richtung Suedinsel gestiegen. Bei herrlichem Sonnenschein ging es ueber die Cook Strait nach Picton. Dort haben wir uns dann in den Transcostal (Zugverbindung zwischen Picton und Christchurch) gesetzt und sind durch wunderschoene Landschaft noch Christchruch gefahren. Der Zug hat einen offenen Wagon in dem man sich den Wind um die Nase wehen lassen kann – und taub wird, so laut war’s … jedenfall in Deutschland eher nicht vorstellbar, dass sowas erlaubt wird – ausser vielleicht auf dem Touristenzug einmal um den Heidepark :)

In Christchurch angekommen, haben wir unser Hotel bezogen und sind ins Nachtleben eingetaucht. Christchurch is eine nette Stadt – hat doch was recht europaeisches. Wahrscheinlich gefaellt sie daher vielen Europaern so gut – erinnert an daheim :).
Am naechsten Tag haben wir dann ein Auto gemietet und sind nach Kaikoura zum ‘Whale wachting’ gefahren.
Hier wird man mit einen grossen Katamaran in Windeseile ca 10 km auf den Ozean rausgeschippert. Bei leichtem bis moderatem Wellengang hat der Magen gut zu kaempfen, damit das Fruehstueck drin bleibt. Gluecklicherweise sind wir nur blass um die Nase geworden, konnten Schlimmers aber vermeiden. Lustig war’s schon, wenn man mit Highspeed die Wellen rauf und runter saust – aber fuer Leute mit Neigung zur Seekrankheit ist diese Tour abzuraten. Aber wir wurden belohnt. Zuerst haben wir 4 Wale gesehen

und dann noch viele Dutzend Delphine



Ein sehr schoenes Erlebnis.
Am naechsten Tag sind Lenz und ich dann wieder nach Welli geflogen – also waren wir eigentlich nur von Christchurch nach Kaikoura und zurueck ‘on the road’ ;)
nach langer Winterpause ein neuer Blogeintrag. Grund ist unser Wochenendtrip auf die Suedinsel. Wir haben uns ein paar Tage freigenommen, sind in den Flieger gestiegen und runter nach Dunedin gefolgen…fast ans andere Ende der Suedinsel. Dort haben wir uns dann ein Auto gemietet und sind in den Fjordland Nationalpark gefahren. Der Nationalpark ist der groesste in Neuseeland und is bekannt fuer seine Fjordlandschaft. Der bekannteste Fjord is der Milford Sound und das war auch unser Ziel.
Schon allein der Weg hin zum Sound is wundervoll. Der Milfordsound war dann echt atemberaubend. Berge die bis zu 1600 Meter aus dem Wasser ragen, schneebedeckt – bei wundervollem Sonnenschein.
Natuerlich konnten wir dann nich anders als eine der vielen ‘Cruises’ zu buchen und auf dem Sound rumzuschippern. Man faehrt auf dem Fjord bis vor zur Tasmanischen See, vorbei an steil aufragenden Bergen, Regenwald , 2-3 Robben, Wasserfaellen – alles in allem eine atemberaubende Kulisse.
Dannach haben wir unser Domizil fuer die naechsten 2 Naechte bezogen, eines von 4 vor kurzem erst fertiggestellten Challets -modern gestaltet, mit doppeltverglassten Fenstern und Fussbodenheizung. Aber das beste war die Aussicht. Das ‘Resort’ is an einem Fluss gelegen, der in den Milford Sound fuehrt (ca. 5 min Autofahrt vom Sound entfernt). Wenn man aus den Fenstern schaut, sieht man den Fluss, Regenwald und steile Bergwaende…einfach traumhaft.
Am naechsten Tag haben uns dann an unseren ersten Helicopterflug gewagt und es kein bischen bereut. Wir sind am Milford Sound hoch geflogen und dann ueber die schneebedeckten Gipfel hinweg. Highlight was die Zwischenlandung auf einem Gletscher. Dort durften wir dann auch aussteigen und schnee fuehlen. Dann ging es weiter hinweg ueber eine atemberaubende Landschaft. Wir haben versucht diese mit der Videokamera einzufangen. Und sobald wir uns durch das Videomaterial durchgekaempft haben, werden wir auch was online stellen. Aber hier zunaechst ein paar ‘Standbilder’:
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Ich hoffe ihr habt alle so nette Ostertage verbracht wie ich.
Wir hatten Besuch aus Australien ueber die Osterfeiertage und sind mit dem am Freitag und Samstag in die Berge, oder besser, in die Vulkane gefahren – um genau zu sein, in den Tongariro National Park.
Am Freitag Nachmittag sind wir auf eine Huette gelaufen – 3 Stunden bergauf! Aua. Erst ging es durch Dschungel und dann Steppenlandschaft rauf. Die Landschaft war schon sehr imposant mit heissen Quellen und man hatte schon einen sehr schoenen Ausblick von 1450m ueberm Meeresspiegel.
Aber am naechsten Tag wurde es noch besser. Erst haben wir einen wundervollen Sonnenaufgang mitbekommen (kurz nach 6.00 aufstehen!) und dann ging es in die Vulkanlandschaft. Nochmal ein paar hundert Hoehenmeter. Die Jungs sind dann noch den Mount Tongariro raufgekrackselt – der insgesamt knapp 2000m hoch ist. Ich hab mich im Angesicht des 4 Stunden Absitegs, der noch vor uns lag, dazu entschlossen, am Fusse des Bergs die Sonne zu geniessen und den Menschenmassen dabei zuzuschauen, wie sie sich den sehr steilen Pfad hoch und wieder runter kaempfen.
Sehr muede sind wir am fruehen Nachmittag wieder am Auto gewesen.
Die naechsten Tage waren nicht weniger anstrengend mit Umzug, Rock2Wellington (Poison, Whitesnake und “the f?@*?$ing prince of f@*?$ing darkness” Mr. Ozzy Osbourne an einem Abend! – Ozzy rocks!) und Segelkurs.
Es war ein anstrengendes aber sehr schoenes Wochenende!
Hier noch ein paar Bilder von der Wanderung:
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